Die christlichen Fundamentalist_innen von „Euro Pro Life“ (im „Mutterhaus“, Westendstraße 78) um ihren Vorsitzenden Wolfgang Hering planen für den 30.10.2010 erneut einen „1000-Kreuze-Marsch“ durch München. Dabei wollen sie der „Kinder“ gedenken, die in Deutschland abgetrieben werden. Das Leben der Frauen interessiert sie nicht.

Den ganzen Aufruf lesen

Presseanfragen können gerne an kraft.simone@ymail.com gesendet werden

Termine im Vorfeld
Info-Vortrag
Der Kampf um das Recht auf Abtreibung, die „Lebensschützer“ und der Widerstand gegen deren Märsche
mit Filmvorführung „Meine Entscheidung“, 30-minütige Dokumentation von Janina Heckmann und Gitte Hellwig, in der Frauen von ihren persönlichen Erfahrungen um Schwangerschaftskonflikt und Abtreibung erzählen.
Montag, 18. Oktober, 19:30 Uhr in der Ligsalz8, München
Dienstag, 19. Oktober, 20 Uhr im Cafe DeCentral, Innsbruck
Mittwoch, 20. Oktober 19 Uhr im Infoladen Salzburg
Donnerstag, 21. Oktober 19:30 Uhr in der Kofra, München
Mittwoch, 27. Oktober, 20 Uhr im Kafe Marat, München

Am 30. Oktober


30. Oktober 2010 auf einer größeren Karte anzeigen

Bereits am morgen wollen die „Lebensschützer“ einen Vortrag mit dem Titel „Die Wurzeln der Abtreibungsideologie und ihre Folgen für Westeuropa“ veranstalten. Dabei soll „der Nachweis erbracht [werden], dass die Abtreibungsideologie „heute“ und jene der Nazi-Ideologie auf dieselben philosophischen Wurzeln zurückzuführen sind.“
Der Vortrag soll um 10 Uhr im CVJM-Haus (Landwehrstraße 13) stattfinden.

Der „1000-Kreuze-Marsch“ soll um 14:30 Uhr am Sendlinger-Tor starten und soll gegen 17:30 Uhr enden.

Daneben rufen sie auch zur Teilnahme an 2 „Heiligen Messen“ auf:

12.00 Uhr Bürgersaal-Kirche / Neuhauser Straße (nahe Karlsplatz)
17.30 Uhr Dom oder St. Kajetan (Theatinerkirche) / Odeonsplatz

Die Kundgebung MY BODY MY CHOICE findet ab 11 Uhr am Rindermarkt statt.

Am Abend könnt ihr dann ab 17 Uhr ins AfterAction Café in die Ligsalz8 kommen.

Poster

Überlegt euch, was ihr an diesem Tag machen wollt und könnt. Bildet Banden!
Für Tipps, Tricks und als guten Ausgangpunkt für eure Planungen empfehlen wir die Lektüre des Bezugsgruppenreaders.
Nachdem im vergangenen Jahr Menschen mit Kostümierungen (bzw. Menschen die sich außerhalb einer „optischen Norm“ bewegt haben) des öfteren von der Polizei kontrolliert wurden, könntet ihr auch darüber nachdenken, kleidungsmäßig flexibel zu sein.

Die Nummer des EA lautet (089) 4 48 96 38.
Dazu empfiehlt es sich, auch einen Blick auf das Demo 1×1 zu werfen.

Die Sonderseite zu den Aktionen vom vergangenen Jahr findet ihr hier

Zur Inspiration hier schon mal ein paar Videos vom 18. September aus Berlin: