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Bash Back!

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Am 15. und 16. Juli findet in München ein Festkommers zum 50jährigen Bestehen der rassistischen, sexistischen und deutschnationalistischen Burschenschaftlichen Gemeinschaft (BG) statt. Gegen diese Veranstaltung rufen wir zu Protesten auf!

Die Burschenschaftliche Gemeinschaft ist ein 1961 in München gegründeter Zusammenschluss verschiedener rechter Burschenschaften aus Österreich und Deutschland, wobei sie in ihrem völkischen Nationalismus Österreich sowie einige Gebiete in Polen und Tschechien als Teile eines Großdeutschlands begreifen. Ihre Vorstellung von Nation gründet dabei in der rassistischen Blut-und-Boden-Ideologie, die systematisch nicht-weiße Menschen, Jüd_innen, Sint_izza, Romni_ja und viele andere ausschließt. Aber auch ihr Geschlechterbild ist von sexistischen und heteronormativen Ideologien geprägt. Konkret heißt dies, dass Frauen* einzig als Mütter und Ehefrauen betrachtet werden und nur den Männern* öffentliche Bereiche wie etwa die Sphäre der Politik oder die elitären, männerbündlerischen Burschenschaften selbst offenstehen. Dies sehen sie begründet in einem biologischen Unterschied von Mann und Frau, aus dem heraus die Gesellschaft organisiert werden soll. Dass sich Menschen jenseits dieser binären Geschlechternormen oder heteronormativer Begehrensstrukturen verorten, erscheint den „Burschenschaftlern“ als der ultimative Angriff auf die „natürliche Ordnung der Gesellschaft“.

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Erneut homphober Musiker auf Chiemsee Reggae Summer

Erneut homphober Musiker auf Chiemsee Reggae Summer

Aufruf zu dezentralen, kreativen Aktionen während des Festivals

Der Chiemsee Reggae Summer machte in der Vergangenheit schon öfter durch die Einladung homophober „Künstler“ unrühmliche Schlagzeilen1. Trotz Protesten aus zivilbürgerlichen und linksradikalen Spektren, die im letzten Jahr anlässlich des ankündigten Auftritts von Sizzla ihren vorläufigen Höhepunkt erreichten, haben die Veranstalter_innen des Chiemsee Reggae Summer nichts dazu gelernt.

Erneut soll mit Capleton, der schon 2007 Gast des CRS war, ein homophober “Künstler”, der für seine antihomosexuelle Propaganda bekannt ist, auftreten. Weder der Forderung nach einer anderen Bookingpraxis ohne homophobe Acts noch der nach einer Auseinandersetzung mit häufigen sexualisierten Übergriffen wurde damit seitens der Veranstalter_innen nachgekommen.

weiterlesen bei rabatz-buendnis.info

Erfolgreiche antifaschistische Demonstration in Bad Reichenhall

Gestern (Sa 21.05.2011) demonstrierten in Bad Reichenhall über 200 Menschen kraftvoll gegen „rechte Traditionspflege, Nazis und den millitaristischen, nationalistischen deutschen Normalzustand“. Die Antifaschist_innen kritisierten die geschichtsrevisionistische Gedenkpolitik in der oberbayerischen Provinzstadt und wurden aus der Bevölkerung heraus auch prompt mit dem Hitlergruß bedacht.
[…]
In den Redebeiträgen auf der Demonstration wurde auch der Zusammenhang von Militarismus und Patriarchat thematisiert. Wörtlich hieß es in dem Redebeitrag des Antisexistischen Aktionsbündnis München (asab_m): „Männern zugeschriebene Eigenschaften wie Härte, Disziplin und Autorität sind im Militär institutionalisiert. Kriege beginnen nicht erst zu dem Zeitpunkt, wenn zu den Waffen gegriffen wird. Sie sind die Eskalation des Normalzustandes“. Eine Initiatorin der „Mittenwaldkampagne“ thematisierte ausführlich die Kriegsverbrechen der Gebirgsjäger und sprach von einem „Kult von Männlichkeit, Körperkraft und siegreichem Kampf gegen die Natur, alles wesentliche Elemente nationalistischer Ideologie“, für welchen die Gebirgstruppe stand.

Die ganze Pressemitteilung des RABATZ lesen

1000 Kreuze Marsch in München

Von Indymedia:

Etwa 200 Abtreibungsgegner_innen haben sich am Samstag dem 21.05.2011 in München am Sendlinger Tor versammelt, um einen Gebetszug durch die Münchner Innenstadt zu inszenieren. Um ca. 14:45 setzte sich der Aufzug, gewohnt mit ihren weißen Kreuzen und dem Marienbild, in Bewegung. Begleitet von Zitaten aus der Bibel und Gesängen via Lautsprecher, zogen die Fundamentalist_innen schweigend durch die Stadt.

Da keine offizielle Gegenveranstaltung angemeldet wurde, hat eine Gruppe von anfangs ca. 10 Antisexist_innen spontan eine Kundgebung plus Demonstrationszug neben dem Gebetzug angemeldet. Mit der Auflage immer im hinteren Drittel, bzw. hinter dem Gebetszug zu laufen, machte sich die Gruppe mit Transpi, Schildern und Fahnen auf dem Weg. Mit der Zeit wuchs die Anzahl der Gegendemonstrant_innen auf ca. 25 Teilnehmer_innen an.

Begleitet von Flyeraktionen und Sprechchören wie „Abtreibung ist Frauenrecht“ oder „Eure Kinder werden so wie wir, eure Kinder werden Queer“ hatte der Gebetszug nie die von ihnen wohl erhoffte Ruhe. Auch durch kreative Aktionen wie Lippenstift auftragen und das Küssen neben dem Gebetszug, konnte die Ablehnung gegen Heteronormativität in der Gesellschaft nach außen getragen werden. Mit ein bis zwei Ausnahmen kamen uns Zustimmung und Akzeptanz von Seite der Passant_innen entgegen.

Mit Sicht auf die parallel laufende Demonstration in Bad Reichenhall, ist der Tag als erfolgreich zu werten. Trotz der verhältnismäßig geringen Anzahl an Demonstrant_innen wurde Präsenz gezeigt und der Protest kreativ, inhaltlich verständlich und lautstark nach außen getragen.

Freitagskafe presents: asab_m Soli-Abend

Freitag, 13. Mai um 20:00 Uhr
im Kafe Marat

mit
Gladbeck City Bombing (ElectroQueerPunkPerformance)

Contra.Basz
(Techno-Trash-Elektropunk)

+Aftershowparty
+Vegane VoKü

Termin bei Facebook