Antisexistisches Aktionsbündnis München http://asabm.blogsport.de Sexismus und Patriarchat bekämpfen in München und überall Thu, 01 Dec 2011 17:41:59 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Offenes Treffen http://asabm.blogsport.de/2011/12/01/offenes-treffen-2/ http://asabm.blogsport.de/2011/12/01/offenes-treffen-2/#comments Thu, 01 Dec 2011 17:41:59 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/12/01/offenes-treffen-2/ Am nächsten Dienstag findet wieder unser Offenes Treffen statt. Wie immer ab 20 Uhr im Kafe Marat.
Und ab jetzt jeden 1sten Dienstag!

Und nicht vergessen, am Samstag ist ab 14 Uhr im Kafe Marat der Workshop „Definitionsmacht & Zustimungskonzept“.

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Workshop: Definitionsmacht & Zustimmungskonzept am 3. Dezember http://asabm.blogsport.de/2011/11/20/workshop-definitionsmacht-zustimmungskonzept-am-3-dezember/ http://asabm.blogsport.de/2011/11/20/workshop-definitionsmacht-zustimmungskonzept-am-3-dezember/#comments Sun, 20 Nov 2011 02:11:43 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/11/20/workshop-definitionsmacht-zustimmungskonzept-am-3-dezember/ Der für nächsten Samstag geplante Workshop Definitionsmacht & Zustimmungskonzept ist verschoben auf den 3. Dezember!

Am 26. November findet in München aus aktuellem Anlass eine antifaschistische Demonstration unter dem Motto Nazis morden, der Staat lädt nach… statt.

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Nächsten Dienstag: Offenes Treffen http://asabm.blogsport.de/2011/11/02/naechsten-dienstag-offenes-treffen-2/ http://asabm.blogsport.de/2011/11/02/naechsten-dienstag-offenes-treffen-2/#comments Wed, 02 Nov 2011 10:16:10 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/11/02/naechsten-dienstag-offenes-treffen-2/ Am 08.11.2011
20 Uhr
im Kafe Marat

Das asab_m ist eine autonome queer-feministische Gruppe. Wir setzen uns in Theorie und Praxis kritisch mit (Hetero-)Sexismus und Patriarchat auseinander.
Dazu lesen, diskutieren und schreiben wir Texte. Wir veranstalten Workshops, öffentliche Vorträge und Diskussionen. Außerdem bereiten wir Aktionen und Demonstrationen vor und beteiligen uns an Bündnissen mit anderen Gruppen.
Dabei ging bisher es u.a. um die Themen ‚Recht auf Abtreibung‘ und ‚Definitionsmacht‘ – unser Ziel ist eine antisexistische Praxis.

Wenn dich das interessiert, dann komm vorbei.
Die Treffen sind offen für alle und du brauchst nicht „20 Semester Feminismus studiert“ haben um mitreden zu können.

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En mis Tacones – Auf meinen Highheels http://asabm.blogsport.de/2011/10/20/en-mis-tacones-auf-meinen-highheels/ http://asabm.blogsport.de/2011/10/20/en-mis-tacones-auf-meinen-highheels/#comments Thu, 20 Oct 2011 10:58:59 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/10/20/en-mis-tacones-auf-meinen-highheels/ „Die LGBT-Community hat für eine Revolution innerhalb der Revolution gesorgt“
(Fernando Reyes)

„Innerhalb der Widerstandsbewegung, die ja nun auch aus Menschen besteht, die in Honduras in einer machistischen, trans- und homophoben Gesellschaft aufgewachsen sind, werden Homosexuelle und Transpersonen heute als politische Subjekte wahrgenommen. Es herrscht ein unglaublicher Respekt.“, erzählt der Filmemacher und LGBT-Aktivist Fernando Reyes. „Früher gab es diese Freiräume nicht, da wurden nur Schwule und Transsexuelle akzeptiert, die sich im Kampf gegen Aids engagierten, man nahm die Kondome an, die sie verteilten, und das war es.“

Gemeinsam mit seiner Kollegin Lili Andrea Nuñez hat Fernando Reyes einen Dokumentarfilm über die transsexuelle Lebensrealität in Honduras nach dem Putsch im Jahr 2009 gedreht. Die 30-minütige Dokumentation zeigt die Situation von Transsexuellen in Honduras, ihren Alltag zwischen Dis­kriminierung und eigener Identitätsfindung, Sexarbeit als Überlebensstrategie, schließlich: die zahlreichen Morde an Mitgliedern der Community. Als wichtiger Teil des Widerstands gegen den Putsch ist die LGBT-Bewegung von der repressiven Situation in Honduras besonders betroffen: In der zunehmend mili­tarisierten Gesellschaft werden Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle immer häufiger zu Opfern der Staatsgewalt. Seit dem Putsch im Juni 2009 sind 40 Morde an Transpersonen gemeldet worden. Viele dieser Morde gehen auf das Konto von Polizisten und Militärs.

Am 7. November 2011 um 20.00 Uhr zeigen wir in der Ligsalz8 den Dokumentarfilm „En mis Tacones“ (auf meinen Highheels) in Anwesenheit des Filmemachers und LGBT-Aktivisten Fernando Reyes. Der Film ist auf Spanisch und hat deutsche Untertitel. Nach dem Film ist Zeit für Fragen und Diskussion.

Eine Veranstaltung des Ökumenischen Büros e.V. in Kooperation mit dem Ladyfest München, dem Antisexistischen Aktionsbündnis München asab_m und dem Arbeitskreis lesbischer Migrantinnen (Letra). Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe lmd – la mirada distinta statt und ist gefördert aus Mitteln des Kulturreferats München und des BMZ.

7. November 2011 / 20.00 Uhr
Dokumentarfilm, Honduras 2010
30 min., Spanisch mit dt. Untertiteln
In Anwesenheit des Filmemachers Fernando Reyes
Ligsalz8 / Eintritt 2-3 Euro
Ligsalzstr. 8 / 80339 München

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Nächsten Dienstag: Offenes Treffen http://asabm.blogsport.de/2011/09/29/naechsten-dienstag-offenes-treffen/ http://asabm.blogsport.de/2011/09/29/naechsten-dienstag-offenes-treffen/#comments Thu, 29 Sep 2011 09:25:17 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/09/29/naechsten-dienstag-offenes-treffen/ Am 04.10.2011
20 Uhr
im Kafe Marat

Das asab_m ist eine autonome queer-feministische Gruppe. Wir setzen uns in Theorie und Praxis kritisch mit (Hetero-)Sexismus und Patriarchat auseinander.
Dazu lesen, diskutieren und schreiben wir Texte. Wir veranstalten Workshops, öffentliche Vorträge und Diskussionen. Außerdem bereiten wir Aktionen und Demonstrationen vor und beteiligen uns an Bündnissen mit anderen Gruppen.
Dabei ging bisher es u.a. um die Themen ‚Recht auf Abtreibung‘ und ‚Definitionsmacht‘ – unser Ziel ist eine antisexistische Praxis.

Wenn dich das interessiert, dann komm vorbei.
Die Treffen sind offen für alle und du brauchst nicht „20 Semester Feminismus studiert“ haben um mitreden zu können.

Facebook-Termin

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22.9./23.9. WHAT THE FUCK – Gegen den Papstbesuch in Berlin http://asabm.blogsport.de/2011/09/14/22-9-23-9-what-the-fuck-gegen-den-papstbesuch-in-berlin/ http://asabm.blogsport.de/2011/09/14/22-9-23-9-what-the-fuck-gegen-den-papstbesuch-in-berlin/#comments Wed, 14 Sep 2011 11:24:39 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/09/14/22-9-23-9-what-the-fuck-gegen-den-papstbesuch-in-berlin/

Am 22. September wird Joseph Aloisius Ratzinger Berlin besuchen. Das verdiente an sich keine große Aufmerksamkeit, wenn er nicht von vielen hundert Millionen Verblendeter als „Benedictus PP. XVI“, als Stellvertreter eines übermenschlichen Wesens auf der Erde, angesehen und verehrt würde. Was sich anhört wie ein UFO-Kult, ist im Falle der Katholischen Kirche leider traurige Realität.

Wir nehmen den Besuch dieses Menschen also zum Anlass, unsere grundsätzliche Kritik an Religion, an der Katholischen Kirche im Speziellen und an diesem Papst im Besonderen Ausdruck zu verleihen und rufen hiermit dazu auf, diese Kritik auf der Straße und bei den verschiedenen Veranstaltungen zu verdeutlichen. Denn Joseph Ratzinger ist ein Mensch, dessen Denken und Äußerungen sich großzügig aus dem Pool reaktionärer Ideologien speisen. Antisemitismus, Sexismus, Homophobie und Rassismus sind die tragenden Pfeiler seines erzreaktionären Weltbildes. Wenig verwunderlich also, dass ausgerechnet er sich an der Spitze eines Systems wiederfindet, das seit Jahrhunderten die Herrschaft von Menschen über Menschen bereitwillig legitimiert und die Gegnerschaft zu Emanzipation und befreiter Gesellschaft verkörpert wie kaum ein anderer. Ein System, das bekämpft und zurückgedrängt gehört. Diese Entmachtung der Religion wurde trotz Aufklärung und vermeintlicher Säkularisierung bürgerlicher Gesellschaften längst noch nicht erreicht. Bis zur Verwirklichung der befreiten Gesellschaft gar, ist es noch ein steiniger Weg, die „Katholische Kirche“ ist dabei jedoch einer der größeren Brocken, die im Weg liegen. Einer, dessen Tritt in den Rinnstein der Geschichte längst überfällig ist.

WHAT THE FUCK – Gegen den Papstbesuch in Berlin

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Weitere Repression nach Kreuze-Marsch im letzten Herbst http://asabm.blogsport.de/2011/08/29/weitere-repression-nach-kreuze-marsch-im-letzten-herbst/ http://asabm.blogsport.de/2011/08/29/weitere-repression-nach-kreuze-marsch-im-letzten-herbst/#comments Mon, 29 Aug 2011 13:57:53 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/08/29/weitere-repression-nach-kreuze-marsch-im-letzten-herbst/ In letzter Zeit haben wieder einige Leute Strafbefehle o.ä. im Bezug zum „1000-Kreuze-Marsch“ im Oktober 2010 bekommen.
Wer so ein Schreiben bekommt sollte umgehend Widerspruch dagegen einlegen und sich mit uns oder der Roten Hilfe München in Verbindung setzen.

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Offenes Treffen http://asabm.blogsport.de/2011/08/19/offenes-treffen/ http://asabm.blogsport.de/2011/08/19/offenes-treffen/#comments Fri, 19 Aug 2011 09:17:46 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/08/19/offenes-treffen/ Jeden 1sten Dienstag
20 Uhr
im Kafe Marat

Das asab_m ist eine autonome queer-feministische Gruppe. Wir setzen uns in Theorie und Praxis kritisch mit (Hetero-)Sexismus und Patriarchat auseinander.
Dazu lesen, diskutieren und schreiben wir Texte. Wir veranstalten Workshops, öffentliche Vorträge und Diskussionen. Außerdem bereiten wir Aktionen und Demonstrationen vor und beteiligen uns an Bündnissen mit anderen Gruppen.
Dabei ging bisher es u.a. um die Themen ‚Recht auf Abtreibung‘ und ‚Definitionsmacht‘ – unser Ziel ist eine antisexistische Praxis.

Wenn dich das interessiert, dann komm vorbei.
Die Treffen sind offen für alle und du brauchst nicht „20 Semester Feminismus studiert“ haben um mitreden zu können.

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SlutWalk München http://asabm.blogsport.de/2011/07/30/slutwalk-muenchen/ http://asabm.blogsport.de/2011/07/30/slutwalk-muenchen/#comments Fri, 29 Jul 2011 22:20:58 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/07/30/slutwalk-muenchen/ SlutWalk Flyer

„Frauen sollten sich nicht wie Schlampen anziehen, wenn sie nicht zu Opfern werden wollen.“

Nachdem Anfang des Jahres der Polizist Michael Sanguinetti aus Toronto diesen Satz sagte, entstanden als Antwort darauf in Toronto die ersten SlutWalks.
Was dort begann, entwickelt sich zu einer globalen Emanzipationsbewegung.
SlutWalks sind Märsche und Demos gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt, Vergewaltigungsmythen und -verharmlosungen. Menschen gehen weltweit für ihr Recht auf Selbstbestimmung hinsichtlich Körper, Gender, Sexualität und Begehren auf die Straße – sei es in privaten Beziehungen oder in Berufen, in denen Sex zum Arbeitsalltag gehört!

Wir haben es satt in einem System zu leben, das sexualisierte Übergriffe, Gewalt und Belästigungen verharmlost, legitimiert und den Opfern die Schuld gibt!

Macht mit und helft mit – Gegen Gewalt, Sexismus, Trans*-, Homo- und Queerphobie und Rassismus!

Zeigt, was ihr zeigen möchtet und seid laut!

Alle Geschlechter und Kleidungsstile sind willkommen.

Facebook-Seite des SlutWalk
Facebook-Termin für den SlutWalk

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Den deutschen Normalzustand angreifen – Männerbünde auflösen! http://asabm.blogsport.de/2011/06/28/den-deutschen-normalzustand-angreifen-maennerbuende-aufloesen/ http://asabm.blogsport.de/2011/06/28/den-deutschen-normalzustand-angreifen-maennerbuende-aufloesen/#comments Tue, 28 Jun 2011 16:48:38 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/06/28/den-deutschen-normalzustand-angreifen-maennerbuende-aufloesen/ PosterGegen den Burschenschaftskommers der Burschenschaftlichen Gemeinschaft (BG) im Sudetendeutschen Haus rufen wir zu einer queer-feministischen und antifaschistischen Demonstration auf. Burschenschaften fühlen sich als „männliche Elite“ Deutschlands, die sich durch sozialchauvinistische, rassistische, antisemitische und sexistische Ausschlüsse definiert. Burschenschaften sind totalitäre Männerbünde, die von ihren Mitgliedern lebenslange „Treue“ , „Ehre“ und das Bekenntnis zum „deutschen Vaterland“ einfordern. Innerhalb ihrer Strukturen bilden sie dabei durch ihre Befehlsstruktur und deren Praktiken von Unterwerfung einen autoritären Männlichkeitstyp heraus. In verschiedenen Ritualen beweisen sie sich gegenseitig ihre „Härte“, ihr „Durchhaltevermögen“ und ihre „Männlichkeit“. Dazu gehören sowohl ritualisierte Besäufnisse, als auch bei schlagenden Burschenschaften der militaristische Akt des „Mensurfechtens“ mit dem der vollwertige Eintritt in diese besiegelt wird. Burschenschaften vertreten ein strikt heteronormatives Geschlechtermodell. Begründet liegt dies in ihrem biologistischen Weltbild. Männer* und Frauen* sind für sie Teil einer natürlichen Ordnung. Damit einher gehen entsprechende Rollenerwartungen an die Geschlechter, die sich gegenseitig begehren sollen und in der gesellschaftlichen Arbeitsteilung bestimmte Aufgaben zu erfüllen haben. Das heißt, dass reproduktive Arbeit noch immer in das Aufgabenfeld von Frauen* fällt, während auf die sogenannte produktive Arbeit, sowie auf Wissenschaft und Politik männliche Hegemonialansprüche gestellt werden. Dieses Weltbild ist bei den Burschenschaften zwar besonders offensichtlich – es ist aber nicht „nur“ die Meinung einer rechten Randgruppe, sondern prägt den deutschen Normalzustand.
In diesen gesellschaftlichen Verhältnissen genießen diejenigen, die dem Bild der heterosexuellen, gebildeten, weißen Männlichkeit entsprechen, weitgehende Privilegien. Daraus folgen Benachteiligungen und massive Ausschlüsse derer, die nicht in dieses Bild passen können oder wollen. Diese patriarchalen Zustände, die unser Leben strukturieren, gilt es zu bekämpfen!

Bash Back! Für eine kämpferische, queer-feministische Bewegung!

Für uns bedeutet Queer mehr als nur eine Bezeichnung für schwul/lesbische Lebensentwürfe. Queer ist auch mehr als ein Theorieansatz, der in Universitäten diskutiert wird. Die Brüchigkeit, aber auch die Zwänge der Geschlechterkategorien „Mann“ und „Frau“ sind im Alltag ganz konkret erfahrbar, wenn wir ihre Grenzen überschreiten. Wir rufen Irritation und oft auch Feindseligkeit hervor, wenn wir unsere zugeschriebene Geschlechterrolle nicht einfach hinnehmen, wir nicht der heterosexuellen Norm entsprechen, wenn wir uns jenseits der Zweigeschlechtlichkeit definieren, oder definiert werden. Sexualität und Geschlecht sind nicht „natürlich“, sondern durch und von Machtverhältnissen beeinflusst und von diesen hervorgebracht, also kulturell produziert. Und dabei muss in Theorie und Praxis Geschlecht auch im Zusammenhang mit Rassismus und Klasse gesehen werden. Dabei ist uns wichtig, die real existierenden Geschlechter- und die damit verbundenen Machtverhältnisse nicht zu ignorieren und zu verschleiern. Feministische Positionen und Interventionen sind in dieser Gesellschaft immer noch bitter notwendig, um die existierenden patriarchalen Strukturen aufzubrechen und zu überwinden.

Gegen Macker und Sexist_innen!

Antisexismus darf sich nicht nur in Texten und in Phrasen ausdrücken – um den sexistischen Normalzustand zu überwinden, gilt es Patriarchat und Zweigeschlechtlichkeit immer und überall anzugreifen. Antisexismus fängt bei uns selbst an. Wir sind alle sozialisiert innerhalb der zweiteiligen und hierarchischen Geschlechterordnung. Um diese zu überwinden, müssen wir auch die Machtverhältnisse innerhalb unserer eigenen Beziehungen, unserer Aktionen und in unserem Alltag hinterfragen und sichtbar machen. Männliche Dominanz, Macker- und Heldentum gibt es auch innerhalb einer emanzipatorischen Linken. Dabei möchten wir nicht mit dem Finger auf andere zeigen, sondern möchten eine solidarische, konstruktive und selbstkritische Auseinandersetzung. Es geht uns auch nicht darum, militante Aktionsformen als „mackerhaft“ zu diffamieren, sondern um ein Konzept von Militanz, das für jede_n zugänglich ist. Militanz drückt sich für uns in der Unversöhnlichkeit, in der „offenen Feindschaft“ mit den bestehenden Verhältnissen aus – und nicht darin, bestimmte Aktionsformen über andere zu stellen, wie laut oder wie stark wir sind und wie groß unsere Opferbereitschaft ist.

Let’s get it on!

Wir möchten die Burschenschaften in all ihren widerwärtigen Facette angreifen! Gleichzeitig soll diese Demonstration ein Raum sein, in dem sich alle – unabhängig davon in welchem Geschlecht wir sozialisiert sind und wie wir uns selbst bezeichnen – wohlfühlen! Der Umgang mit der Kategorie „Geschlecht“ enthält immer auch eine Handlungsperspektive. Geschlecht konstruiert sich maßgeblich durch Normen und normkonformes Verhalten. Durch Kleidung, Körperhaltung, Ausdruck reproduzieren wir jeden Tag Geschlecht auf’s Neue. Aber genau diese Normen können auch immer wieder auf’s Neue gebrochen werden. So soll diese Demo einen Rahmen bilden, der es ermöglicht kollektiv diese Normen zu brechen.

Get dressed! Get loud! Get angry! Bash Back!

Im queer-feministischen Block kämpferisch und kreativ Mackertum, den (hetero-)sexistischen, patriarchalen Normalzustand und jegliche Männerbündelei angreifen!

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Bash Back! http://asabm.blogsport.de/2011/06/26/bash-back/ http://asabm.blogsport.de/2011/06/26/bash-back/#comments Sun, 26 Jun 2011 13:04:46 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/06/26/bash-back/ Banner

Am 15. und 16. Juli findet in München ein Festkommers zum 50jährigen Bestehen der rassistischen, sexistischen und deutschnationalistischen Burschenschaftlichen Gemeinschaft (BG) statt. Gegen diese Veranstaltung rufen wir zu Protesten auf!

Die Burschenschaftliche Gemeinschaft ist ein 1961 in München gegründeter Zusammenschluss verschiedener rechter Burschenschaften aus Österreich und Deutschland, wobei sie in ihrem völkischen Nationalismus Österreich sowie einige Gebiete in Polen und Tschechien als Teile eines Großdeutschlands begreifen. Ihre Vorstellung von Nation gründet dabei in der rassistischen Blut-und-Boden-Ideologie, die systematisch nicht-weiße Menschen, Jüd_innen, Sint_izza, Romni_ja und viele andere ausschließt. Aber auch ihr Geschlechterbild ist von sexistischen und heteronormativen Ideologien geprägt. Konkret heißt dies, dass Frauen* einzig als Mütter und Ehefrauen betrachtet werden und nur den Männern* öffentliche Bereiche wie etwa die Sphäre der Politik oder die elitären, männerbündlerischen Burschenschaften selbst offenstehen. Dies sehen sie begründet in einem biologischen Unterschied von Mann und Frau, aus dem heraus die Gesellschaft organisiert werden soll. Dass sich Menschen jenseits dieser binären Geschlechternormen oder heteronormativer Begehrensstrukturen verorten, erscheint den „Burschenschaftlern“ als der ultimative Angriff auf die „natürliche Ordnung der Gesellschaft“.

weiterlesen auf der Seite des Bash Back Bündnis

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Erneut homphober Musiker auf Chiemsee Reggae Summer http://asabm.blogsport.de/2011/06/09/erneut-homphober-musiker-auf-chiemsee-reggae-summer/ http://asabm.blogsport.de/2011/06/09/erneut-homphober-musiker-auf-chiemsee-reggae-summer/#comments Thu, 09 Jun 2011 14:41:29 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/06/09/erneut-homphober-musiker-auf-chiemsee-reggae-summer/

Erneut homphober Musiker auf Chiemsee Reggae Summer

Aufruf zu dezentralen, kreativen Aktionen während des Festivals

Der Chiemsee Reggae Summer machte in der Vergangenheit schon öfter durch die Einladung homophober „Künstler“ unrühmliche Schlagzeilen1. Trotz Protesten aus zivilbürgerlichen und linksradikalen Spektren, die im letzten Jahr anlässlich des ankündigten Auftritts von Sizzla ihren vorläufigen Höhepunkt erreichten, haben die Veranstalter_innen des Chiemsee Reggae Summer nichts dazu gelernt.

Erneut soll mit Capleton, der schon 2007 Gast des CRS war, ein homophober “Künstler”, der für seine antihomosexuelle Propaganda bekannt ist, auftreten. Weder der Forderung nach einer anderen Bookingpraxis ohne homophobe Acts noch der nach einer Auseinandersetzung mit häufigen sexualisierten Übergriffen wurde damit seitens der Veranstalter_innen nachgekommen.

weiterlesen bei rabatz-buendnis.info

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Erfolgreiche antifaschistische Demonstration in Bad Reichenhall http://asabm.blogsport.de/2011/05/22/erfolgreiche-antifaschistische-demonstration-in-bad-reichenhall/ http://asabm.blogsport.de/2011/05/22/erfolgreiche-antifaschistische-demonstration-in-bad-reichenhall/#comments Sun, 22 May 2011 14:48:38 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/05/22/erfolgreiche-antifaschistische-demonstration-in-bad-reichenhall/

Gestern (Sa 21.05.2011) demonstrierten in Bad Reichenhall über 200 Menschen kraftvoll gegen „rechte Traditionspflege, Nazis und den millitaristischen, nationalistischen deutschen Normalzustand“. Die Antifaschist_innen kritisierten die geschichtsrevisionistische Gedenkpolitik in der oberbayerischen Provinzstadt und wurden aus der Bevölkerung heraus auch prompt mit dem Hitlergruß bedacht.
[…]
In den Redebeiträgen auf der Demonstration wurde auch der Zusammenhang von Militarismus und Patriarchat thematisiert. Wörtlich hieß es in dem Redebeitrag des Antisexistischen Aktionsbündnis München (asab_m): „Männern zugeschriebene Eigenschaften wie Härte, Disziplin und Autorität sind im Militär institutionalisiert. Kriege beginnen nicht erst zu dem Zeitpunkt, wenn zu den Waffen gegriffen wird. Sie sind die Eskalation des Normalzustandes“. Eine Initiatorin der „Mittenwaldkampagne“ thematisierte ausführlich die Kriegsverbrechen der Gebirgsjäger und sprach von einem „Kult von Männlichkeit, Körperkraft und siegreichem Kampf gegen die Natur, alles wesentliche Elemente nationalistischer Ideologie“, für welchen die Gebirgstruppe stand.

Die ganze Pressemitteilung des RABATZ lesen

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1000 Kreuze Marsch in München http://asabm.blogsport.de/2011/05/22/1000-kreuze-marsch-in-muenchen/ http://asabm.blogsport.de/2011/05/22/1000-kreuze-marsch-in-muenchen/#comments Sun, 22 May 2011 10:56:52 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/05/22/1000-kreuze-marsch-in-muenchen/ Von Indymedia:

Etwa 200 Abtreibungsgegner_innen haben sich am Samstag dem 21.05.2011 in München am Sendlinger Tor versammelt, um einen Gebetszug durch die Münchner Innenstadt zu inszenieren. Um ca. 14:45 setzte sich der Aufzug, gewohnt mit ihren weißen Kreuzen und dem Marienbild, in Bewegung. Begleitet von Zitaten aus der Bibel und Gesängen via Lautsprecher, zogen die Fundamentalist_innen schweigend durch die Stadt.

Da keine offizielle Gegenveranstaltung angemeldet wurde, hat eine Gruppe von anfangs ca. 10 Antisexist_innen spontan eine Kundgebung plus Demonstrationszug neben dem Gebetzug angemeldet. Mit der Auflage immer im hinteren Drittel, bzw. hinter dem Gebetszug zu laufen, machte sich die Gruppe mit Transpi, Schildern und Fahnen auf dem Weg. Mit der Zeit wuchs die Anzahl der Gegendemonstrant_innen auf ca. 25 Teilnehmer_innen an.

Begleitet von Flyeraktionen und Sprechchören wie „Abtreibung ist Frauenrecht“ oder „Eure Kinder werden so wie wir, eure Kinder werden Queer“ hatte der Gebetszug nie die von ihnen wohl erhoffte Ruhe. Auch durch kreative Aktionen wie Lippenstift auftragen und das Küssen neben dem Gebetszug, konnte die Ablehnung gegen Heteronormativität in der Gesellschaft nach außen getragen werden. Mit ein bis zwei Ausnahmen kamen uns Zustimmung und Akzeptanz von Seite der Passant_innen entgegen.

Mit Sicht auf die parallel laufende Demonstration in Bad Reichenhall, ist der Tag als erfolgreich zu werten. Trotz der verhältnismäßig geringen Anzahl an Demonstrant_innen wurde Präsenz gezeigt und der Protest kreativ, inhaltlich verständlich und lautstark nach außen getragen.

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Freitagskafe presents: asab_m Soli-Abend http://asabm.blogsport.de/2011/05/03/freitagskafe-presents-asab_m-soli-abend/ http://asabm.blogsport.de/2011/05/03/freitagskafe-presents-asab_m-soli-abend/#comments Tue, 03 May 2011 15:52:21 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/05/03/freitagskafe-presents-asab_m-soli-abend/

Freitag, 13. Mai um 20:00 Uhr
im Kafe Marat

mit
Gladbeck City Bombing (ElectroQueerPunkPerformance)

Contra.Basz
(Techno-Trash-Elektropunk)

+Aftershowparty
+Vegane VoKü

Termin bei Facebook

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Pressemitteilung: Gerichtsverfahren nach dem neuen bayerischen Versammlungsgesetz gegen profeministischen Demonstranten http://asabm.blogsport.de/2011/04/26/pressemitteilung-gerichtsverfahren-nach-dem-neuen-bayerischen-versammlungsgesetz-gegen-profeministischen-demonstranten/ http://asabm.blogsport.de/2011/04/26/pressemitteilung-gerichtsverfahren-nach-dem-neuen-bayerischen-versammlungsgesetz-gegen-profeministischen-demonstranten/#comments Tue, 26 Apr 2011 09:30:07 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/04/26/pressemitteilung-gerichtsverfahren-nach-dem-neuen-bayerischen-versammlungsgesetz-gegen-profeministischen-demonstranten/ Vergangene Woche fanden wieder Prozesse gegen Menschen, denen eine Blockade des 1000-Kreuze-Marsches vorgeworfen wurde statt.
Zu einem dieser Prozesse (der mit einer Einstellung endete) wurde eine Pressemitteilung verschickt, die wir an dieser stelle dokumentieren:

Pressemitteilung des Münchner Bündnisses Pro Choice
Gerichtsverfahren nach dem neuen bayerischen Versammlungsgesetz gegen profeministischen Demonstranten

Aktivist_innen, die im vergangenen Herbst einen Aufmarsch christlich-fundamentalistischer Abtreibungsgegner_innen gestört und behindert haben sollen, stehen nun vor Gericht und werden nach dem neuen bayerischen Versammlungsgesetz angeklagt.

Das neue bayerische Versammlungsgesetz

Weder das alte noch das neue bayerische Versammlungsgesetz bieten eine effektive rechtliche Handhabe gegen Naziaufmärsche und andere rechtsextreme Veranstaltungen. Allerdings hatten Demonstrant_innen, die sich Naziaufmärschen friedlich in den Weg stellten oder an Sitzblockaden teilnahmen, nach dem alten Versammlungsgesetz ebenfalls kaum mit rechtlichen Folgen zu rechnen. Es ist zu befürchten, dass sich das jetzt ändern könnte. Seit in Kraft treten des neuen Versammlungsgesetzes kam es nämlich zu einer Unzahl von Anklagen gegen Demonstrant_innen. Dieser Tage finden die ersten so zustande gekommenen Verfahren statt. An den Ergebnissen dieser Prozesse werden sich die Auswirkungen des neuen Versammlungsgesetzes abschätzen lassen.
Einer dieser Prozesse findet am 19.04.2011 um 13 Uhr statt.
Ein Aktivist muss sich vor dem Amtsgericht München einen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz vorwerfen lassen.
Wir möchten Sie dazu einladen, diesem Prozess beizuwohnen. Nach dem Prozess wird es Gelegenheit geben mit dem Angeklagten vor dem Gerichtsgebäude zu sprechen.

Der Hintergrund zum anstehenden Gerichtsprozess

Am 30. Oktober 2010 fand in München erneut ein „1000 Kreuze Marsch“ statt. Dabei marschierten die fundamentalistisch-christlichen Abtreibungsgegner_innen von „Euro Pro Life“ vom Sendlinger Tor aus zum
Friedensengel, um gegen das Recht auf Abtreibung zu demonstrieren.
An diesem Zug nahmen auch Vertreter_innen der rassistischen Internetplattform „PI-News“ und andere Vertreter_innen des politisch rechten Rands teil. In den letzten Jahren hatten an dem „Trauerzug“ auch Neonazis wie der zur Zeit inhaftierte Kameradschaftsaktivist Philipp Hasselbach oder der Regensburger Kreisvorsitzende der NPD Willi Wiener teilgenommen.
Die Abtreibungsgegner_innen vertreten eine frauenfeindliche und homophobe Ideologie. Fast täglich belästigen sie Frauen vor einer Münchner Klinik, in der Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen werden. (Das ARD-Magazin Kontraste und die Münchner AZ berichteten erst kürzlich davon)
Dabei ziehen sie auch holocaustrelativierende Vergleiche zwischen Abtreibungen und dem millionenfachen Massenmord im Nationalsozialismus.
Diese Anwendung psychischer Gewalt gegen Frauen ist laut einem Gerichtsbeschluss „legal“, während die Verteidigung des Rechts auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper kriminalisiert wird.
Denn gegen diese Veranstaltung protestierten bei einer Kundgebung am Münchner Rindermarkt etwa hundert Personen für das Recht auf Abtreibung und für die Selbstbestimmung von Frauen. Nach der Kundgebung wollten einige Demonstrant_innen mit Sprechchören und Transparenten gegen den Zug der Abtreibungsgegner_innen protestieren. Als der Zug der Abtreibungsgegner_innen auf Höhe der Blumenstraße stoppte, stellten sich einige Demonstrant_innen an seine Spitze. Dadurch wurde der Weiterzug der Fundamentalist_innen um einige Minuten verzögert.
Nachdem die Polizei die Gegner_innen auf den Gehsteig abgedrängt hatte bzw. diese freiwillig die Straße verlassen hatten, kam es zu über 30 Verhaftungen. Den Verhafteten wurde eine nie stattgefundene „Sitzblockade“ sowie weitere Verstöße gegen das Versammlungsgesetz vorgeworfen. Diese völlig unverhältnismäßigen polizeilichen Maßnahmen machten eine weitere kritische Begleitung der Fundamentalist_innen unmöglich.
Nachdem viele der Verfahren wegen Geringfügigkeit eingestellt wurden, haben einige der Festgenommenen nun Post von der Münchner Staatsanwaltschaft bekommen. Dabei wurden an manche Strafbefehle über 900 Euro und an andere Anklageschriften wegen Störung einer angemeldeten Versammlung verschickt. Der aktuell Angeklagte steht vor Gericht, nachdem er gegen den Strafbefehl Widerspruch eingelegt hatte. Ähnlich wie nach der Blockade des Naziaufmarsches am 8.Mai in Fürstenried drängt sich hierbei der Verdacht auf, dass einige wenige Aktivist_innen von der Staatsmacht exemplarisch abgestraft und damit alle eingeschüchtert werden sollen.

Das Münchner Pro Choice Bündnis kritisiert diese Entwicklungen aufs Schärfste.
Simone Kraft, Sprecherin des Bündnisses meint dazu:
„Protest gegen die frauenfeindlichen und rassistischen Fundamentalist_innen ist dringend notwendig. Ziviler Ungehorsam gegen solche Märsche, aber auch die massenhaften Blockaden von Nazis wie in Fürstenried oder Dresden sind legitim und legal. Es muss möglich sein, gegen eine angemeldete Versammlung zu protestieren, ohne völlig absurde Vorwürfe und hohe Geldstrafen fürchten zu müssen.“

ProChoice München
asab_m
(Antisexistisches Aktionsbündnis München)

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4. Mai: „Lebensschützer“ und Neue Rechte http://asabm.blogsport.de/2011/04/24/4-mai-lebensschuetzer-und-neue-rechte/ http://asabm.blogsport.de/2011/04/24/4-mai-lebensschuetzer-und-neue-rechte/#comments Sun, 24 Apr 2011 13:03:38 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/04/24/4-mai-lebensschuetzer-und-neue-rechte/ Leider haben uns die Referent_innen absagen müssen.
Daher entfällt der Vortrag.
Stattdessen wird es Infos zum aktuellen Stand der Repression bezüglich der Aktionen gegen den „1000-Kreuze-Marsch“ geben sowie gutes Essen, kühle Getränke und Pop, Retro & Absurdes aufgelegt von “Die moderne Post”.

Vortrag der Autonomen Neuköllner Antifa (ANA)

Christlich-fundamentalistische Organisationen führen regelmäßig in mehreren deutschen Städten, wie auch in München, sogenannte “Märsche für das Leben” durch. Nach eigener Aussage wollen sie so den “Opfern” von Schwangerschaftsabbrüchen in der BRD gedenken. Ihre antifeministischen Inhalte erweisen sich dabei immer wieder als anschlussfähig an völkisches- und anderes regressives Gedankengut.
In diesem Vortrag werden ideologische und personelle Schnittmengen zwischen den sogenannten “Neuen Rechten” und den “Lebensschützern” betrachtet.

Nach dem Vortrag: Pop, Retro & Absurdes aufgelegt von “Die moderne Post”.

im Mittwochskafe Kafe Marat
offen ab 20 Uhr
Vortrag ab ca. 21 Uhr

Vortrag04052011

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Tanzt, tanzt… http://asabm.blogsport.de/2011/04/13/153/ http://asabm.blogsport.de/2011/04/13/153/#comments Wed, 13 Apr 2011 08:57:22 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/04/13/153/

Du läufst die Straße entlang, und die Blicke, die dich treffen, packen dich in Schubladen.
Du bist „Frau“, du bist „Mann“, du bist „Deutsch“, du bist „Ausländer“, du bist „schwul“, du bist „lesbisch“, du bist „heterosexuell“, du bist „normal“.

Diese Kategorisierungen erfolgen bei zwischenmenschlichen Interaktionen bewusst und unbewusst. Damit einher gehen Erwartungen an und Vorstellungen von den Rollen, die dir zugewiesen werden.
Die Reaktionen auf eine entsprechende Einordnung können eine ganze Bandbreite ab-decken, von freundlichem Verhalten, über Ignorieren, bis hin zu Beschimpfungen, zu An- und Übergriffen.

Aus diesen Einordnungen folgen immer auch Macht- und Hierarchieverhältnisse. Dabei genießen diejenigen, die dem Bild der heterosexuellen, weißen Männlichkeit entsprechen, weitgehende Privilegien. Diese Verhältnisse produzieren Benachteiligungen und massive Ausschlüsse von allen, die nicht in dieses Bild passen.

Wir sind alle mit diesen Verhältnissen wie Sexismen und Rassismen tagtäglich konfrontiert und reproduzieren diese auch selbst. Sie sind Teil unserer Persönlichkeiten geworden, so dass wir uns selbst und andere kategorisieren und uns dementsprechend verhalten. Der Bruch mit der zugeschriebenen Rolle bedeutet viel zu oft, dass wir Angriffen und Gefahren ausgesetzt sind. Um uns „sicherer zu fühlen“ gehen wir dann zum Beispiel mit Kleidungsstück B anstatt Kleidungsstück A aus dem Haus und planen den längeren Heimweg um bestimmte Orte umgehen zu können. Wir überlegen dreimal, ob es jetzt „sicher“ ist, die Hand eines geliebten Menschen zu halten.
Dies alles sind Prozesse, die unseren Alltag mal mehr mal weniger bewusst strukturieren.

Wir haben diese Verhältnisse satt, wollen aus ihnen ausbrechen, sie überwinden.

Lasst uns aus der Reihe tanzen und Räume und Möglichkeiten jenseits dieser Verhältnisse schaffen.
Mit der antikapitalistischen Abenddemo am 30.4. nehmen wir uns den Raum dazu.

Bildet Banden!
Tanzt aus der Reihe!

Mehr Infos: le-monde.tk

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Workshop: Definitionsmacht als Basis antisexistischer Praxis http://asabm.blogsport.de/2011/04/10/workshop-definitionsmacht-als-basis-antisexistischer-praxis/ http://asabm.blogsport.de/2011/04/10/workshop-definitionsmacht-als-basis-antisexistischer-praxis/#comments Sun, 10 Apr 2011 20:46:49 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/04/10/workshop-definitionsmacht-als-basis-antisexistischer-praxis/ Wie angekündigt, gibt es nun eine Fortsetzung unseres Workshops zu „Definitionsmacht als Basis antisexistischer Praxis“.
Wir laden euch deshalb am Samstag den 23.April 2011 um 15 Uhr ins Kafe Marat ein.
Dabei möchten wir weiter mit euch zusammen erarbeiten und diskutieren, wie antisexistische Praxis auf Basis von Definitionsmacht und
Zustimmungskonzept in linken Zusammenhängen aussehen kann.
Thematisch und inhaltlich schließt der Workshop an den im Herbst stattgefunden an, jedoch ist es keine Voraussetzung den ersten Workshop besucht zu haben.
Wenn ihr Fragen zu Inhalt und Rahmen des Workshops habt, könnt ihr euch gerne an uns wenden.

Wir freuen uns auf euer Kommen und eine konstruktive Auseinandersetzung!

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STADT FÜR ALLE – ALLES FÜR ALLE! http://asabm.blogsport.de/2011/04/02/stadt-fuer-alle-alles-fuer-alle/ http://asabm.blogsport.de/2011/04/02/stadt-fuer-alle-alles-fuer-alle/#comments Sat, 02 Apr 2011 07:49:11 +0000 asab_m asab_m http://asabm.blogsport.de/2011/04/02/stadt-fuer-alle-alles-fuer-alle/ Am Abend des 30. Aprils wollen wir unter dem Motto „Stadt für Alle – Alles für Alle“ mit einer antikapitalistischen Demonstration durch München ziehen. Es geht uns dabei um eine kollektive (Wieder-) Aneignung des städtischen Raums, der in kapitalistischen Gesellschaften immer Menschen ausschließt, an den Rand drängt und unsichtbar macht. Mit der Wahl des Datums stellen wir uns bewusst in den Kontext der 1. Mai – Demonstrationen, wollen uns aber gleichzeitig dem dort zelebrierten Arbeitsethos entziehen und eine antikapitalistische Perspektive jenseits von Lohnarbeit aufzeigen.

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