Archiv für April 2011

Pressemitteilung: Gerichtsverfahren nach dem neuen bayerischen Versammlungsgesetz gegen profeministischen Demonstranten

Vergangene Woche fanden wieder Prozesse gegen Menschen, denen eine Blockade des 1000-Kreuze-Marsches vorgeworfen wurde statt.
Zu einem dieser Prozesse (der mit einer Einstellung endete) wurde eine Pressemitteilung verschickt, die wir an dieser stelle dokumentieren:

Pressemitteilung des Münchner Bündnisses Pro Choice
Gerichtsverfahren nach dem neuen bayerischen Versammlungsgesetz gegen profeministischen Demonstranten

Aktivist_innen, die im vergangenen Herbst einen Aufmarsch christlich-fundamentalistischer Abtreibungsgegner_innen gestört und behindert haben sollen, stehen nun vor Gericht und werden nach dem neuen bayerischen Versammlungsgesetz angeklagt.
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4. Mai: „Lebensschützer“ und Neue Rechte

Leider haben uns die Referent_innen absagen müssen.
Daher entfällt der Vortrag.
Stattdessen wird es Infos zum aktuellen Stand der Repression bezüglich der Aktionen gegen den „1000-Kreuze-Marsch“ geben sowie gutes Essen, kühle Getränke und Pop, Retro & Absurdes aufgelegt von “Die moderne Post”.

Vortrag der Autonomen Neuköllner Antifa (ANA)

Christlich-fundamentalistische Organisationen führen regelmäßig in mehreren deutschen Städten, wie auch in München, sogenannte “Märsche für das Leben” durch. Nach eigener Aussage wollen sie so den “Opfern” von Schwangerschaftsabbrüchen in der BRD gedenken. Ihre antifeministischen Inhalte erweisen sich dabei immer wieder als anschlussfähig an völkisches- und anderes regressives Gedankengut.
In diesem Vortrag werden ideologische und personelle Schnittmengen zwischen den sogenannten “Neuen Rechten” und den “Lebensschützern” betrachtet.

Nach dem Vortrag: Pop, Retro & Absurdes aufgelegt von “Die moderne Post”.

im Mittwochskafe Kafe Marat
offen ab 20 Uhr
Vortrag ab ca. 21 Uhr

Vortrag04052011

Tanzt, tanzt…

Du läufst die Straße entlang, und die Blicke, die dich treffen, packen dich in Schubladen.
Du bist „Frau“, du bist „Mann“, du bist „Deutsch“, du bist „Ausländer“, du bist „schwul“, du bist „lesbisch“, du bist „heterosexuell“, du bist „normal“.

Diese Kategorisierungen erfolgen bei zwischenmenschlichen Interaktionen bewusst und unbewusst. Damit einher gehen Erwartungen an und Vorstellungen von den Rollen, die dir zugewiesen werden.
Die Reaktionen auf eine entsprechende Einordnung können eine ganze Bandbreite ab-decken, von freundlichem Verhalten, über Ignorieren, bis hin zu Beschimpfungen, zu An- und Übergriffen.
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Workshop: Definitionsmacht als Basis antisexistischer Praxis

Wie angekündigt, gibt es nun eine Fortsetzung unseres Workshops zu „Definitionsmacht als Basis antisexistischer Praxis“.
Wir laden euch deshalb am Samstag den 23.April 2011 um 15 Uhr ins Kafe Marat ein.
Dabei möchten wir weiter mit euch zusammen erarbeiten und diskutieren, wie antisexistische Praxis auf Basis von Definitionsmacht und
Zustimmungskonzept in linken Zusammenhängen aussehen kann.
Thematisch und inhaltlich schließt der Workshop an den im Herbst stattgefunden an, jedoch ist es keine Voraussetzung den ersten Workshop besucht zu haben.
Wenn ihr Fragen zu Inhalt und Rahmen des Workshops habt, könnt ihr euch gerne an uns wenden.

Wir freuen uns auf euer Kommen und eine konstruktive Auseinandersetzung!

STADT FÜR ALLE – ALLES FÜR ALLE!

Am Abend des 30. Aprils wollen wir unter dem Motto „Stadt für Alle – Alles für Alle“ mit einer antikapitalistischen Demonstration durch München ziehen. Es geht uns dabei um eine kollektive (Wieder-) Aneignung des städtischen Raums, der in kapitalistischen Gesellschaften immer Menschen ausschließt, an den Rand drängt und unsichtbar macht. Mit der Wahl des Datums stellen wir uns bewusst in den Kontext der 1. Mai – Demonstrationen, wollen uns aber gleichzeitig dem dort zelebrierten Arbeitsethos entziehen und eine antikapitalistische Perspektive jenseits von Lohnarbeit aufzeigen.

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