Die Haltung der katholischen Kirche zum Thema Abtreibung (und diversen anderen Themen) ist definitiv nicht cool. Aber ganz nett und praktisch ist folgende Ansage:
Die Erzdiözese München und Freising distanziert sich von dem diesjährigen „Gebetszug 1000 Kreuze für das Leben“, der am 24. Oktober durch die Münchner Innenstadt ziehen soll. Nach Informationen der Erzdiözese planen rechtsextreme Gruppierungen wie bereits im vergangenen Jahr, die Veranstaltung zu unterwandern und für ihre Zwecke zu missbrauchen. Aus diesem Grund ist den Teilnehmern der Veranstaltung die Nutzung des Kirchenraums der Pfarrei St. Paul und anderer Kirchenräume nicht gestattet. Entgegen anders lautender Ankündigungen des Veranstalters „Euro Pro Life“ wird es deshalb weder eine Heilige Messe noch ein Rosenkranzgebet in St. Paul geben.
Dazu erklärt Prälat Josef Obermaier, Seelsorgereferent der Erzdiözese: „Das grundsätzliche Anliegen der Aktion Euro Pro Life, nämlich den Schutz des ungeborenen Lebens, teilen wir als gläubige Katholiken selbstverständlich. Wir lassen uns aber nicht von Neonazis vor den Karren spannen.“
Bernhard Kellner, Pressesprecher
Das heißt, die „Lebensschützer“ werden sich nun nach einer anderen Location umschauen müssen oder ihren Zug dann doch wie in Ulm absagen!
Achtet auf Ankündigungen!
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Auf der Seite der Lebensschützer ist die Rede davon, dass nur ihre Messe verschoben wird, die Kreuzausgabe aber um 15 Uhr wie geplant vor St. Paul stattfinden soll.
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1 Antwort auf “„Lebensschützer“ ohne Kirche”