Archiv für August 2009

Kofra-Zeitung über „Lebensschützer“

In der aktuellen Ausgabe der Zeitung der Kofra (Münchener Kommunikationszentrum für Frauen und Arbeit) ist der Schwerpunkt Vorsicht „Lebensschützer“ – Abtreibung in Gefahr?

Die Zeitung könnt ihr hier(pdf) herunterladen.

MY BODY MY CHOICE

10. Oktober - MY BODY MY CHOICE

Vortrag in Münster

Am Donnerstag, 3. September gibt es einen Vortrag von uns in der Frauenstraße 24 in Münster.

Veranstalter_innen:
Antisexistisches Bündnis Münster
Emanzipatorische Aktion Münster – Lotta Antifascista
Frauenreferat der Uni Münster

Für den 10.10.2009 planen christliche Fundamentalisten, die sich selbst als „Lebensschützer“ bezeichnen, einen „1000-Kreuze-Marsch“ durch München. Sie wollen der „Kinder“ gedenken, die jedes Jahr in Deutschland abgetrieben werden. Für die Leben der „Mütter“ interessieren sie sich einen Dreck.
Letztes Jahr zelebrierten sie ihre reaktionäre, frauenfeindliche und heterosexistische Gedenkveranstaltung gemeinsam mit Neonazis, von denen sie sich erst nachträglich aufgrund massiver Kritik durch Öffentlichkeit und Medien distanzierten. (mehr…)

Nachtrag zum Offenen Brief

Wir freuen uns sehr über die vielfältige Berichterstattung über den Offenen Brief an die Veranstalter_innen des Chiemsee Reggae Summers.
Da es in einigen Berichten allerdings zum Teil so klang, als wäre der Brief ausschließlich von uns verfasst worden, möchten wir darauf hinweisen, das den Brief eine Vielzahl von Gruppen von Dachau bis Salzburg unterzeichnet haben, die diesen gemeinsam verfasst haben.

Smash §218! Aufruf gegen 1000 Kreuze in Berlin

An dieser Stelle dokumentieren wir Ausschnitte des Aufrufs auf Berlin zu Aktionen gegen den „1000-Kreuze-Marsch“ dort am 26. September:

Abtreibungsverbot (§218) abschaffen / Gegen christlichen Fundamentalismus

Für den 26. September 2009 mobilisieren der Bundesverband Lebensrecht und einige andere Organisationen zu einem “Schweigemarsch” mit dem Titel “1000 Kreuze für das Leben”. Wir rufen dazu auf, diesem laut und mit vielfältigen Aktionen entgegenzutreten.
[…]
Die so genannten Lebensschützer sind Teil des christlichen Fundamentalismus in der BRD. Wie alle religiösen Fundamentalismen arbeiten auch sie hin auf eine gesellschaftliche Dominanz ihrer Dogmen, etwa Familienzentriertheit, Heterosexualität, Schicksals- und Obrigkeitsergebenheit. In den USA beinhalten Aktionen von Abtreibungsgegner_innen u.a. Blockaden von Kliniken, aber auch gewalttätige Übergriffe gegen sowohl Ärzt_innen als auch Frauen, die abtreiben wollen. Zuletzt wurde Dr. George Tiller, Betreiber einer Abtreibungsklinik, in der auch Spätabtreibungen durchgeführt wurden, im Mai dieses Jahres erschossen. Die Klinik musste daraufhin geschlossen werden. Auch in der BRD und Österreich werden Frauen, die Abtreibungskliniken aufsuchen, heute bereits durch “Gehsteigberatung” eingeschüchtert und bedrängt, Ärzt_innen als “Massentöter” diffamiert und Fachkonferenzen von Abtreibungsärzt_innen mit der Wannseekonferenz 1942 verglichen.
Weder christliche Moralvorstellungen noch staatliche Zugriffe dürfen über das Leben und die Körper von Menschen bestimmen. Deshalb rufen wir dazu auf, die Inszenierung der sog. Lebensschützer_innen als “Schweige- und Trauermarsch” (dunkle Kleidung und weiße Kreuze) zu stören (bunte Kleidung und emanzipatorische Sprüche).
[…]
“Smash §218 // Gegen christlichen Fundamentalismus”
Am 26.09.2008, 12.30 Uhr, auf dem Platz vor dem Roten Rathaus
(Berlin, Neptunbrunnen)

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