Archiv für Juni 2009

Hinaus zum CSD!

Weil Homophobie und Heteronormativität noch längst nicht überwunden sind, weil Befreiung nicht teilbar ist, weil wir weiter für unsere Freiheiten kämpfen müssen! Hinaus zum Christopher-Street-Day! Hinein in den Linken Block!

Linker Block auf dem Christopher-Street-Day
11. Juli /// 12 Uhr
Marienplatz /// München

No Pretence

Mit folgendem Video unterbrach die Gruppe No Pretence (dt. in etwa Keine Täuschung oder Keine Verstellung) eine Anarchistische Konferenz in England:

Zur Seite der Gruppe

via Feministing

Sexistische Übergriffe durch das USK

Folgender Erfahrungsbericht, der sexualisierte Gewalt durch Beamte des USK (Unterstützungskommando, Festnahme- und Prügelkommando der Bayrischen Polizei) schildert, wurde uns zugesand mit der Bitte um Veröffentlichung.

Im vergangenen Oktober, während der Proteste gegen den „1000-Kreuze-Marsch“ fundamentalistischer Abtreibungsgegner_innen und Faschist_innen wurde ich von einem USKler verbal angegriffen. Während ich die Straße entlang ging, versuchte er mir zuerst mehrmals in die Ferse zu treten, ich lief genau vor ihm. Als ich mich schließlich zu ihm umdrehte überraschte er mich mit der Frage, ob wir nicht zusammen auf die „Wies’n“ gehen wollten.
Ich konnte die Frage anfangs noch nicht ganz zuordnen, sah ihn ein paar Sekunden verwirrt und ohne etwas zu sagen an, da legte er auch gleich die Erklärung zu seiner Frage nach: Ich könnte ihm da doch „einen Blasen“, ich (beziehungsweise mein Mund) sehe so aus als könnte ich das ziemlich gut. Dazu diese Freude im Gesicht, mal wieder einen richtig guten Treffer gelandet zu haben gegen eine „kleine linke Fotze“.
Aus zwei Metern Höhe schlug mir mit voller Kraft die chauvinistische Begeisterung absoluter Überlegenheit entgegen.
Wieder brauchte ich einige Sekunden um zu reagieren. Danach kam blitzschnell ein Gedanke: „Dieses Arschloch kommt mir so nicht davon“. Das war der einzige Gedanke, erstmal, und wider besseren Wissens um mögliche Konsequenzen, benutzte ich meinen Mund um eine große, große Ladung meines Speichels in seinem grinsenden Gesicht zu plazieren. Dann drehte ich mich um und rannte weg.
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